In den Jahren 2007 bis 2012 übertraf das Gesamtvolumen in vier Bereichen 35 Millionen Euro. Dies geht aus Angaben des Verteidigungsministeriums auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa hervor. Schwerpunkte waren die Wehrtechnik mit gut 19 Millionen Euro und die Medizin mit 15 Millionen.
Auf wehrtechnische Forschung und Technologie entfielen 124 Projekte, 30 wurden allein 2012 vergeben. Die Universität Kiel, an der vor einigen Wochen eine Debatte über die Zulässigkeit militärischer Forschung ausgebrochen war und Forderungen nach einer Zivilklausel aufkamen, war im gesamten Zeitraum in der Rubrik Wehrtechnik mit 2,75 Millionen Euro dabei.
In der Medizin wurden im genannten Zeitraum 34 Projekte vergeben, davon zwei nach Kiel mit einem Volumen von 875 000 Euro. Bei den zehn Geologie-Projekten im Gesamtvolumen von 680 000 Euro war Kiel nicht im Boot. 317 000 Euro bekam die Uni für eine Studie zur Aufstandsbekämpfung. Dabei ging es vor dem Hintergrund des Afghanistan-Einsatzes auch um Empfehlungen an die Politik für eine effektivere ressortübergreifende Zusammenarbeit.


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