Georg Thieme Verlag KGGeorg Thieme Verlag KG
Georg Thieme Verlag KGGeorg Thieme Verlag KG

Harter Winter zeigt WirkungHoher Krankenstand im ersten Halbjahr 2013

Angesichts der vergangenen warmen Sommerwochen hat man ihn beinahe verdängt: den langen und harten Winter zu Jahresbeginn. Die Kälteperiode hat sich deutschlandweit spürbar auf den Krankenstand ausgewirkt.

Er stieg von 4,5 Prozent (2012) auf 4,9 Prozent im ersten Halbjahr 2013. Dies ergab eine Auswertung der Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse, die mit 1,8 Millionen Versicherten zu den größten gesetzlichen Krankenkassen zählt. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben sich mehr als vier von zehn Arbeitnehmern wegen Arbeitsunfähigkeit mindestens einmal krankschreiben lassen.

Häufigster Grund mit 34,6 Prozent waren Atemwegserkrankungen wie Erkältungen oder grippale Infekte. Im Krankheitsfall waren deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich 13,2 Tage arbeitsunfähig. Auffällig in der Statistik: Frauen wurden länger krankgeschrieben als Männer. Weibliche Angestellte blieben im Schnitt 13,3 Tage krank zu Hause, männliche lediglich 12,9 Tage.

Auch bezogen auf die Berufsbranche gab es deutliche Unterschiede: Am höchsten war der Krankenstand bei den Angestellten der Wasserversorgung und Abfallentsorgung mit 6,6 Prozent. Dicht dahinter (6,5 Prozent) folgt die Öffentliche Verwaltung auf Platz zwei. Die Informations- und Kommunikationsbranche hatte mit 3,2 Prozent den niedrigsten Krankenstand.

Sortierung
  • Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!

    Jetzt einloggen