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TrinkwasserJeder fünfte hat Angst vor Medikamentenrückständen

Nach einer repräsentativen Umfrage der "Apotheken Umschau" betrachten 21 Prozent der Deutschen Arzneimittelrückstände im Trinkwasser als Gesundheitsrisiko.

1.250 Tabletten schluckt jeder Deutsche statistisch gesehen im Jahr. Rückstände gelangen ins Abwasser, weil sie von den Konsumenten ausgeschieden werden. Oder weil sie nicht nicht in die Apotheke gebracht oder den Restmüll geworfen werden, sondern in der Toilette unsachgemäß entsorgt. Nach einer Studie des Umweltbundesamts gibt es keinen Fluss, in dem nicht Rückstände von Antibiotika, Betablockern, Schmerzmitteln oder Hormonen aus der "Pille" nachweisbar wären.

Auch wenn die gemessenen Werte offenbar unter den gesetzlich zulässigen Höchstmengen liegen, und bisher keine Untersuchungen über die Gefährlichkeit von Rückständen im Trinkwasser vorliegen, sind viele Deutsche offenbar skeptisch. Nach einer repräsentativen Umfrage der "Apotheken Umschau" gehören für jeden fünften Deutschen (21,1 Prozent) Medikamentenrückstände im Trinkwasser zu den Umweltbelastungen, die er im Hinblick auf mögliche Gesundheitsgefahren am meisten fürchtet. In der Altersgruppe der 14- bis 19-Jährigen liegt die Zahl mit 30,5 Prozent noch deutlich höher. Für die repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau" befragte GfK Marktforschung Nürnberg 1.947 Personen ab 14 Jahren.

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