Mit der Entscheidung "setzen wir ein wichtiges Zeichen für unsere Kompetenz und weitere Entwicklung", erklärte Eugen Münch, Vorsitzender des Aufsichtsrats. Neumann wurde im November 2012, kurz nach dem gescheiterten Rhön-Übernahme-Versuch durch Fresenius, für ein Jahr aus dem Aufsichtsrat in den Vorstand des Klinikkonzerns delegiert.
Neumann ist von Haus aus Investment-Banker. Vor drei Jahren sorgte er für Schlagzeilen, als er von der Commerzbank nach seinem Ausscheiden eine Abfindung von 1,5 Millionen Euro einklagte. Zuvor hatte er nach Medienberichten bereits einen Bonus von 3 Millionen Euro für das Krisenjahr 2008 erhalten, obwohl seine Sparte hier einen Verlust von 5,7 Milliarden Euro erzielte.
Derzeit ruht Neumanns Sitz im Aufsichtsrat. Zum Ablauf des 31. Oktober 2013 wird er das Amt komplett niederlegen. Sein Nachfolger soll auf der Hauptversammlung am 12. Juni 2013 gewählt werden.


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