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HitzewelleKliniken und Feuerwehr rechnen mit mehr Notfällen

Angesichts der weiter steigenden Temperaturen stellen sich Krankenhäuser und Feuerwehr in Hamburg auf eine Zunahme der Notfälle ein.

Vielen alten Leuten mache die Hitze zu schaffen, sagte der Chefarzt der Geriatrie am Marienkrankenhaus, Daniel Kopf. Durch Flüssigkeitsmangel komme es schnell zu einem Blutdruckabfall und Kreislaufbeschwerden. Auch kleine Kinder seien gefährdet, erklärte der Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin und Kardiologie am Asklepios-Westklinikum.

Die Asklepios-Kliniken gehen davon aus, dass in den kommenden Tagen 10 bis 25 Prozent der Patienten wegen hitzebedingter Beschwerden behandelt werden müssen. Auch das Albertinen-Krankenhaus in Schnelsen rechnet mit einer Häufung von Notfällen am Wochenende. Der Deutsche Wetterdienst sagt für Hamburg am Samstag Temperaturen bis zu 36 Grad voraus.

Die Feuerwehr warnte unterdessen vor dem Baden in der Elbe. Der Gezeitenwechsel führe zu starken Strömungen, zudem verursachten große Schiffe große Wellen und eine gefährliche Sogwirkung, erklärte ein Sprecher. Selbst geübte Schwimmer kämen schnell in Bedrängnis.

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