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Charité-Vorstand zieht es nach HamburgMatthias Scheller wechselt an die Spitze des Albertinen-Diakoniewerks

Der Direktor des Klinikums der Charité und Mitglied des Vorstands, Matthias Scheller, verlässt Ende August nach acht Jahren auf eigenen Wunsch das Unternehmen. Er übernimmt ab September den Vorstandsvorsitz des Albertinen-Diakoniewerks – dem größten diakonischen Krankenhausträger Hamburgs.

Scheller wird Nachfolger von Fokko ter Haseborg, der das Albertinen-Diakoniewerk seit 1996 führte und im Sommer in Ruhestand geht. Der 50-jährige Diplomkaufmann Scheller gilt als Sanierer. Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen würdigt seine Leistungen bei der finanziellen Konsolidierung der Charité: "Noch vor wenigen Jahren hat die Charité deutlich rote Zahlen geschrieben, jetzt kann sie im vierten Jahr in Folge ein positives Jahresergebnis vorweisen. Das ist insbesondere angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen bemerkenswert. Als Direktor des Klinikums hat Matthias Scheller maßgeblichen Anteil an diesem erfolgreichen Prozess."

Die Albertinen-Gruppe verfügt über 900 stationäre Betten und 85 teilstationäre Plätze in mehreren Kliniken darunter das Albertinen-Krankenhaus, das Albertinen-Haus und das Evangelische Amalie Sieveking-Krankenhaus. Im vergangenen Jahr erwirtschafteten rund 3.300 Mitarbeiter einen Gesamtumsatz von über 220 Millionen Euro.

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