Der Weg für die Unterzeichnung des Gründungsvertrags sei frei, sagte Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres (SPD) nach der Senatssitzung. Damit könnten die ersten Projekte am "Berliner Institut für Gesundheitsforschung" (BIG) im Sommer genehmigt und finanziert werden. Erste Mittel in Höhe von 15 Millionen Euro sollen bereits 2013 fließen, für 2014 seien 30 Millionen Euro eingeplant. Der Bund und das Land Berlin wollen mit dem BIG zur internationalen Spitzenforschung aufschließen. Die außeruniversitäre biomolekulare Grundlagenforschung des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) wird mit der patientenorientierten Forschung des Universitätsklinikums Charité zusammengeführt. Der Bund gibt dafür in den kommenden fünf Jahren insgesamt 285 Millionen Euro, das Land steuert von 2015 bis 2018 insgesamt 26,7 Millionen Euro bei. Ursprünglich sollte die Kooperation erst 2014 beginnen.


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