Die britische Sondergesundheitsbehörde NICE hat eine Beschwerde des Chemie- und Pharmakonzerns Bayer wegen einer zuvor ausgesprochenen Finanzierungsablehnung des Krebsmedikaments Nexavar zurückgewiesen. Eine Aufnahme des Leberkrebspräparats in das staatliche Gesundheitssystem ist damit endgültig gescheitert. Bayer zeigte sich am Mittwoch auf Anfrage über die Entscheidung "enttäuscht". Im November hatte die Behörde den von Bayer genannten Preis für Nexavar als zu hoch empfunden, um eine Erstattung der Behandlung zu rechtfertigen. Dagegen hatte der Konzern Widerspruch eingelegt. Auch zur Behandlung von fortgeschrittenem Nierenkrebs hatte die Behörde das Medikament bereits als zu teuer eingeschätzt.




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