Es handelt sich bei dem Mann um einen 59-jährigen Patienten des Klinikums, berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ). Was zum Tod des Mannes geführt hat, bleibt unklar, weil die Leiche bei ihrem Fund bereits so stark verwest war, dass die tatsächliche Todesursache nicht ermittelt werden konnte, erklärte ein Polizeisprecher der WAZ. Den Fahrstuhl haben mittlerweile mehrere Sachverständige untersucht. In einem vorläufigen Gutachten wurde festgestellt, dass bei dem Fahrstuhl schon am 2. Juli eine technische Störung aufgetreten ist. Die Leiche des 59-Jährigen wurde erst acht Tage später gefunden, da der Fahrstuhl im hinteren Bereich des Krankenhauses in der Regel nur von Mitarbeitern genutzt werde und die Reparatur offenbar keine Priorität hatte, schreibt die Zeitung.
"Die Leitung und die Mitarbeiter der Evangelischen Kliniken sind zutiefst betroffen, dass ein Patient des Hauses unter solch schrecklichen Umständen zu Tode kam", erklärt eine Klinik-Sprecherin in der WAZ. "Wir tun alles, um zusammen mit der Polizei den Vorfall lückenlos und schnellstmöglich aufzuklären." Fortan würden alle Aufzüge des Krankenhauses jeden Abend überprüft.


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