Der Fall wird derzeit vor dem Landgericht Freiburg verhandelt. Das soll klären, ob Mediziner des Brüderkrankenhauses St. Josef (Paderborn), des Kreisklinikums Lörrach, des St. Elisabethen-Krankenhauses in Lörrach sowie die Uniklinik Freiburg den Mann falsch behandelt haben. Wie das Blatt schreibt, verklagt der Mann die vier Häuser auf 400.000 Euro Schmerzensgeld, 580.000 Euro Verdienstausfall sowie Anwaltskosten von 14.000 Euro.
Hintergund des Rechtsstreits ist der Vorwurf, dass die behandelnden Ärzte nicht rechtzeitig ein sogenanntes Meckel-Divertikel entdeckt und entfernt hätten, an dem der Kläger offenbar bereits seit seinem 15. Lebensjahr litt. Dieses wurde ihm erst 1994 operativ entfernt und verursachte starke gesundheitliche Probleme beim Patienten. Diese Beschwerdne seien so stark gewesen, dass der Kläger keinen Beruf habe erlernen und keinen Beruf habe ausführen können, berichtet die Zeitung. Im Jahr 2007 ging der Mann vorzeitig deshalb vorzeitig in Rente.
Kliniken bleiben gelassen
Die Anwälte äußerten sich gegenüber der Zeitung nicht zu den Vorwürfen. Die Freiburger Uniklinik ließ aber verlauten, das man auf Seiten der Klinik keine Behandlungsfehler sehe und von einer Abweisung der Klage ausgehe.


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