Meisner hatte im Zusammenhang mit einer angeblich aggressiven Grundhaltung vieler Menschen gegenüber Katholiken von einer "Katholikenphobie" gesprochen, Müller, der Chef der römischen Glaubenskongregation, sogar von "Pogromstimmung".
"Solche Begriffe sind in der Debatte nicht hilfreich, zumal wenn sie historisch besetzt sind", sagte Ruhrbischof Overbeck den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Samstag). Es gehe nicht um Schwarz-Weiß-Malerei, sondern um eine differenzierte Debatte. In der Sache stimmt der Ruhrbischof Meisner und Müller allerdings zu. "Tatsächlich spüre ich in letzter Zeit eine aggressive Stimmung gegen die katholische Kirche", sagte er. Er sehe aber auch, dass sich die katholische Kirche diese aggressive Einstellung zum Teil selbst zuzuschreiben habe.


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