Das teilte der Konstanzer Hersteller LifeCodexx mit. Zuvor sei bei ihnen ein erhöhtes Risiko für eine Trisomie 21 beim ungeborenen Kind festgestellt worden. Bei 97 Prozent der Frauen habe der Test keinen Hinweis auf das Down-Syndrom gebracht. Bei 1,5 Prozent der bisher untersuchten Blutproben habe eine Trisomie 21 beim Fötus vorgelegen. Mehr als 150 Praxen und Kliniken in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und in der Schweiz bieten den Test dem Hersteller zufolge inzwischen an. Zudem hätten mehrere private Krankenkassen in Deutschland die Kosten dafür übernommen. Firmenchef Michael Lutz kündigte an, dass der Test in Kürze auch die Trisomien 13 und 18 feststellen werden könne.
Ein Verbot des umstrittenen Bluttests hatte unter anderem der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe, gefordert. Nach seiner Argumentation ist der "Praena-Test" nicht mit geltendem Recht - etwa zur Menschenwürde - vereinbar. Trisomie 21 führt unter anderem zu geistigen Behinderungen.


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