Zum Stichtag Ende Dezember gab es in Baden-Württemberg als Saldo aus Neueröffnungen und Schließungen 58 Geschäfte weniger. Einen Tag später, zum Stichtag 1. Januar, waren es über den Jahreswechsel noch einmal acht weniger, so dass im Südwesten 2.663 Apotheken standen. So wenig habe es zuletzt 1988/89 gegeben. Ein Sprecher der Kammer konnte die regionale Verteilung der Schließungen nicht näher erläutern. Klar sei aber: "Es schließen Apotheken auch in den Städten." Auf dem Land reiße jede fehlende Apotheke aber ein größeres Loch in die gewohnte Versorgungsdichte, auf die alte Leute oder chronisch Kranke besonders angewiesen seien.
Auf eine Landtagsanfrage der CDU hatte das zuständige Ministerium im Herbst 2012 vor Panikmache gewarnt: "Ein besorgniserregender Trend zu Schließungen von Apotheken ist derzeit nicht festzustellen."


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