Der gelernte Chirurg wird dort zum 1. Januar 2014 Nachfolger von Peter Schuff-Werner. Schmidts Abgang in Köln waren offenbar Streitigkeiten um einen Auflösungsvertrag vorausgegangen. Schmidt hatte laut übereinstimmender Berichte in Kölner Tageszeitungen zunächst um einen Auflösungsvertrag zum 31. Dezember dieses Jahres gebeten. Weil ihm der Aufsichtsrat dies nicht bewilligte, kündigte Schmidt selbst seinen Vertrag zum Jahresende. Darauf wiederum reagierte der Aufsichtsrat mit der sofortigen Kündigung für den Geschäftsführer. Laut Informationen der "Kölnischen Rundschau" soll Schmidt eine derart hohe Abfindung gefordert haben, dass der Auflösungsvertrag nicht zustande kam.
Levenfosse-Gehrt übernimmt Schmidts Aufgaben
Wie die Kliniken mitteilen, wird Schmidts Aufgabenbereich nun von Roman Lovenfosse-Gehrt, dem Kaufmännischen Geschäftsführer der drei städtischen Kliniken, übernommen. Ob damit auch ein Ende der Doppelspitze eingeläutet ist, dazu wollten sich die Kliniken nicht äußern. Schmidt war mehr als vier Jahre Medizischer Geschäftsführer des Kölner Klinikunternehmens, in dem 4.300 Mitarbeiter beschäftigt sind. Das Unternehmen musste kürzlich für das Geschäftsjahr 2012 ein Minus von 11,5 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr bekannt geben.
Schmidts neuer Arbeitgeber, die Uniklinik Rostock, hat den Angaben zufolge rund 3.400 Beschäftigte. Schmidts Vorgänger in Rostock, Peter Schuff-Werner, wird im Januar Ärztlicher Vorstand am Klinikum Augsburg.
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