Hinzu kommt, dass aufgrund der aktuellen Grippewelle und Erkältungszeit viele Freiwillige nicht spenden können oder aus ärztlicher Sicht nicht dürfen. Dass viele Spender in den Winterferien zudem verreisen, verbessert die Situation keinesfalls. Um trotz der Verkettung aller ungünstigen Umstände die Versorgung der Krankenhäuser und medizinischen Einrichtungen dennoch sicherstellen zu können, besteht daher aktuell ein großer Bedarf an Blut- und Plasmaspenden. "Obwohl wir uns auf solche Zeiten einstellen, schwinden unsere Blutreserven in den Depots zunehmend", beschreibt der medizinische Vorstand Knud-Peter Krause die Situation beim Haema Blutspendedienst. Das Problem: Blutpräparate sind nur begrenzt haltbar und können je nach Art der Konserve nur zwischen vier und 49 Tagen nach der Spende an Patienten weitergegeben werden.
Im Schnitt 15.000 Blutspenden täglich sind notwendig, um den Bedarf an Blutprodukten in Deutschland zu decken. Rund zwei Drittel aller Menschen in der Bundesrepublik sind irgendwann in ihrem Leben auf Blutspenden oder daraus hergestellte Medikamente angewiesen.


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