Umgerechnet auf rund 18,8 Millionen Patienten, die 2013 vollstationär im Krankenhaus behandelt wurden, lagen die stationären Krankenhauskosten je Fall im Jahr 2013 bei durchschnittlich 4.152 Euro und damit um 2,3 Prozent höher als im Jahr zuvor (4.060 Euro). Die durchschnittlichen stationären Kosten je Fall waren in Brandenburg mit 3.667 Euro am niedrigsten und in Hamburg mit 4.856 Euro am höchsten. Diese regionalen Unterschiede sind strukturell bedingt: Sie werden vom Versorgungsangebot sowie von der Art und Schwere der behandelten Erkrankungen beeinflusst.
Auch Personal- und Sachkosten steigen
Die Gesamtkosten der Krankenhäuser beliefen sich im Jahr 2013 auf 90 Milliarden Euro (2012: 86,8 Milliarden Euro). Sie setzten sich im Wesentlichen aus den Personalkosten von 53,8 Milliarden Euro (+ 3,8 Prozent gegenüber 2012), den Sachkosten von 33,8 Milliarden Euro (+ 3,7 Prozent) sowie den Aufwendungen für den Ausbildungsfonds von 1,2 Milliarden Euro (+ 5,6 Prozent) zusammen. Weitere 1,3 Milliarden Euro entfielen auf Steuern, Zinsen und ähnliche Aufwendungen sowie auf Kosten der Ausbildungsstätten.




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