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HaushaltskürzungenUS-Krebskliniken weisen Patienten ab

Die öffentliche US-Krankenversicherung Medicare stutzt ihre Programme - etwa für Chemotherapie-Medikamente. Immer mehr Patienten werden deshalb von Kliniken abgewiesen.

Das berichtet NDR Info. Seit einem vollen Monat schon schreiten die drastischen Haushaltskürzungen in den USA voran. Es sind automatische Kürzungen und im April trat nun die nächste Stufe in Kraft, und die trifft die Amerikaner bei ihrer Gesundheit. Krebspatienten werden nun in den USA von privaten Fachkliniken abgewiesen, weil die Ausgaben durch das staatliche Gesundheitsprogramm Medicare wurden gekürzt. Damit erhalten die Krebskliniken weniger Geld für Chemotherapie-Medikamente, wenn sie Bezieher von Medicare behandeln.

Aus einem Krebszentrum im Bundesstaat New York heißt es etwa, "wenn wir die Patienten weiter behandeln, müssen wir dicht machen", berichtet der Nordeutsche Rundfunk (NDR). Mehr als 5.000 Patienten will allein diese New Yorker Klinik abweisen. Auch in Maryland gibt ein Krebszentrum die bittere Nachricht für viele Patienten aus. Mehr als die Hälfte aller Behandelten dort seien auf Medicare angewiesen. Die Krebspatienten werden nun auf öffentliche Krankenhäuser umsteigen müssen. Doch nach einer Studie der Unternehmensberatung Milliman aus New York kostet die Behandlung dort durchschnittlich pro Jahr 6500 Dollar mehr. Ein Teil dieser Kosten wird auf die Patienten abgewälzt, und so leicht werde sich das keiner leisten können.

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