Das Mädchen und der Junge hatten am 12. August in einer Risikospontangeburt nach 22 Schwangerschaftswochen und sechs Tagen das Licht der Welt erblickt. Inzwischen können beide Babys eigenständig atmen, müssen aber weiterhin stationär betreut werden, wie das Universitätsklinikum mitteilte. Das Mädchen wiegt jetzt 1.815 Gramm, der Junge 2.200 Gramm. Die Eltern aus der Nähe des niedersächsischen Oldenburg waren auf der Insel Rügen im Urlaub, als sich die frühe Geburt ankündigte. Normalerweise gilt die 24. Schwangerschaftswoche als unterste Grenze zur Überlebensfähigkeit. Unter der 24. Schwangerschaftswoche liegen nach Angaben der Klinik die Überlebenschancen der Neugeborenen bei 20 bis 30 Prozent.


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