"Die Terminservicestellen sind ein Stück weit Symbolpolitik, Aktionismus", sagte ein Kammersprecher. Nachhaltig verbessert werde die Versorgung der Patienten dadurch aus seiner Sicht nicht. Er rechne mit einem Nutzen nur in Einzelfällen. Die für die Umsetzung des Gesetzes zuständige Kassenärztliche Vereinigung (KV) hatte erklärt, man sei leider verpflichtet, "ein weiteres Bürokratiemonster zu errichten".
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) will sehr genau verfolgen, ob die neue Form der Terminvergabe an Kassenpatienten für einen Facharztbesuch wirklich funktioniert. "Sollte es mehr als vereinzelte Probleme geben, müsste ernsthaft über eine systematische Überprüfung nachgedacht werden", sagte die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer. "Die Politik und auch wir werden das genau beobachten. Aber erst einmal sollten die Kassenärztlichen Vereinigungen die Chance haben, das gut hinzubekommen."


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