Die Vertreterversammlung (VV) folgte in nicht-öffentlicher Sitzung und bei geheimer Abstimmung einem entsprechenden Antrag der Frauenärztin Christiane Wessels mit 19 zu 12 Stimmen. Die Frauenärztin hatte auf früheren Sitzungen heftige Kritik an den Plänen geübt. Zuvor waren zwei weitergehende Anträge (kma-online berichtete), die teils eine kräftige Aufstockung der Jahresbezüge für den Vorstand sowie der Übergangsgelder vorsahen, mit 10 zu 21 beziehungsweise 11 zu 20 Stimmen abgelehnt worden.
Auch Zahnärzte watschen ihren Chef ab
Auch in der Zahnärztekammer Berlin scheiterte ein Vorstoß der regierenden Koalition (Verband der Zahnärzte Berlin und Freier Verband) zur Einführung von Übergangsgeldern für den Präsidenten und Vizepräsidenten. Auf Antrag des Delegierten Peter Scharf (Fraktion Gesundheit) beschloss die Delegierten-versammlung (DV)am Donnerstagabend (19. September 2013) mit 18 zu 16 Stimmen, dass alle Regelungen zum Übergangsgeld erst ab Beginn der kommenden Übergangsperiode gelten und dabei frühere oder laufende ehrenamtliche Tätigkeiten im Vorstand nicht angerechnet werden.
Kritiker der Initiative Unabhängiger Zahnärzte Berlin (IUZB) hatten die Pläne zur Einführung von Übergangsgeldern strikt abgelehnt und vor allem bemängelt, dass dabei auch Zeiten als Beisitzer im Vorstand berücksichtigt werden.


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