Das gehe aus einem Papier des GKV-Spitzenverbandes hervor. Darin fordern die Kassen von allen Arztpraxen Qualitätsberichte, die sie dann auswerten und in "laienverständlicher Form" präsentieren wollen, schreibt das Blatt. Das Papier, das kma vorliegt, soll der Verwaltungsrat, das oberste Beschlussgremium des GKV-Spitzenverbandes, in der kommenden Woche beschließen. Darin heißt es, die Transparenz der Qualitätsdaten müsse in allen Sektoren besser werden. Bislang gibt es Qualitätsberichte nur von Kliniken.
GKV: Wir machen keine Rankings
"Wir stehen noch am Anfang der Diskussion, wie sich Qualität anhand fester Kriterien verlässlich messen und laienverständlich darstellen lässt. An der Diskussion um mehr Qualitäts-Transparenz führt auch für niedergelassene Ärzte unserer Überzeugung nach kein Weg vorbei", erklärte Florian Lanz, Sprecher des GKV-Spitzenverbandes zur "Bild"-Meldung. Ein Ärzte-Ranking nach dem Motto "Deutschlands bester Hausarzt" werde es vom GKV-Spitzenverband allerdings nicht geben, so Lanz.




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