Seit dem 19. Jahrhundert versammeln sich betuchte Russen in Baden-Baden. Die Uniklinik Freiburg möchte von dieser Ansammlung profitieren und wirbt seit neustem mit einer Repräsentanz für seine medizinischen Leistungen. Baden-Badener Politiker sind davon allerdings überhaupt nicht begeistert. Eine "Konkurrenzsituation von Kliniken in öffentlicher Trägerschaft" auf Kosten normaler Patienten befürchten die CDU-Landtagsabgeordneten Tobias Wald in der "Main Post". Die Stadt befürchtet, dass Freiburg lukrative Patienten abwirbt. "Es entsteht eine deutliche Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der regionalen Anbieter in kommunaler Trägerschaft", zitiert die Zeitung Quellen aus der Stadtverwaltung.
Schon jetzt befinden sich unter den jährlich 65.000 stationären Patienten in Freiburg an die 2.400 Ausländer. Die meisten kommen aus dem russischsprachigen Raum - wegen onkologischen, chirurgischen, neurochirurgischen, orthopädischen oder gynäkologischen Problemen, so die "Main Post".




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