Eine Unternehmenssprecherin sagte, der Mann habe seit 2008 für das Systemhaus Bechtle aus Bonn das Bundesgesundheitsministerium beraten. Er soll Gesetzentwürfe im Frühstadium und andere sensible Daten aus dem Ministerium beschafft und an einen Apotheken-Lobbyisten verkauft haben. Gegen ihn ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft. Die Bechtle-Sprecherin betonte: "Es finden keine staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen Bechtle statt, sondern nur gegen die Person." Der Mann sei freigestellt.Das IT-Unternehmen macht laut eigenen Angaben zwei Milliarden Euro Umsatz im Jahr und hat Europaweit 5.800 Mitarbeiter.
Aus dem Ministerium sind offenbar verschiedene Dokumente, darunter Gesetzesvorlagen, auf bisher ungeklärte Weise an die Apothekerlobby gegangen.


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