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Corona-RettungsschirmBrandenburgs Kliniken erhalten 82 Millionen Euro Finanzhilfe

Die Landesregierung stellt den brandenburgischen Krankenhäusern über 82 Millionen Euro zur Verfügung. Der einmalige Zuschuss aus dem Corona-Rettungsschirm ist für für coronabedingte investive Mehrausgaben.

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Filmbildfabrik/stock.adobe.com

Symbolfoto

Die Landesregierung hilft den Krankenhäusern in Brandenburg wegen der Belastungen durch die Corona-Krise zusätzlich mit 82,45 Millionen Euro. Dies habe der zuständige Landtagsausschuss am 15. September 2022 beschlossen, wie das Gesundheitsministerium in Potsdam mitteilte. Die Landesmittel werden danach den Krankenhäusern als einmaliger Zuschuss für coronabedingte Mehrausgaben bereitgestellt.

Das Geld kann laut Regierung für dringend notwendige Investitionen in bauliche Anlagen wie die Errichtung von Isolierstationen und den Bau von Schleusen sowie für die IT-Infrastruktur verwendet werden.

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Die Grünen) sagte: „Die Corona-Pandemie hat viele Krankenhäuser vor schwere wirtschaftliche Probleme gestellt, die durch Inflation und steigende Energiepreise verschärft werden.“ Sie forderte auch die Bundesregierung erneut auf, ebenfalls schnell Finanzhilfen für die Krankenhäuser bereitzustellen. „Drohende Insolvenzen müssen mit aller Kraft abgewehrt werden.“ Finanzministerin Katrin Lange (SPD) sagte, das Land habe sehr schnell auf den Hilferuf der Kliniken reagiert. Mit dem Zuschuss fange man einen erheblichen Teil der durch Pandemie, Inflation und Energiekrise entstandenen Mehrkosten ab.

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