Der Gesundheitsausschusses im Bundestag wolle mit einer fraktionsübergreifenden Initiative versuchen, die Europaabgeordneten zu einer Änderung des Entwurfs zu bewegen, berichtete "Spiegel Online". Natürlich seien EU-einheitliche Regelungen für Tests neuer Arzneimittel wichtig, sagte der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn. Es könne aber nicht sein, dass am Ende eine Behörde auf Malta oder in Rumänien über Studien und Patientensicherheit in Deutschland entscheide.
Die EU-Kommission hatte im Juli einen Gesetzesvorschlag zu Medikamententests an Menschen vorgestellt. Ziel ist demnach, die Hürden in Europa für solche Versuche zu senken und so zu verhindern, dass Pharmafirmen zunehmend ihre Arzneimittel in Asien, Südamerika oder Russland erproben. Falls Europaparlament und EU-Länder dem Vorschlag zustimmen, könnten die neuen Regeln 2016 in Kraft treten.


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