Das berichtete die "Berliner Morgenpost". Im Haushaltsplan des Senats für die nächsten zwei Jahre seien die Mittel für die Vergabe von DNA-Analysen an die Charité aufgestockt worden, hieß es. Seit 2009 standen pro Jahr rund 1,8 Millionen Euro dafür bereit, ab 2014 sollen es rund 3,8 Millionen sein. Hintergrund sei ein Bearbeitungsstau bei der Kriminaltechnik der Polizei. Der Kooperationsvertrag zwischen der Charité und der Polizei besteht seit 2007. Laut Polizei werden seither jährlich rund 3.700 DNA-Untersuchungsaufträge an den Klinikkonzern vergeben.
Fast 500.000 Straftaten zählt Deutschlands größte Polizeibehörde jährlich. Rund 150 000 Untersuchungsanträge gingen 2012 bei der Kriminaltechnik ein. Mit der Bearbeitung kommen die 482 Mitarbeiter in der Fachabteilung des Landeskriminalamts (LKA) schon lange nicht mehr hinterher. Den Haushaltsentwurf des Berliner Senats muss das Abgeordnetenhaus nach der Sommerpause diskutieren und verabschieden.


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