Sie wurden gefolgt von Betrügereien bei der Pflege (22 Prozent), bei der ärztlichen Behandlung (12 Prozent) und bei Arzneimitteln (7 Prozent). Nach Ansicht der DAK-Gesundheit wird die Verfolgung von Abrechnungsbetrügern für die Kassen immer schwieriger. So dauere die Bearbeitung oft länger, weil manche Forderungen erst nach juristischen Auseinandersetzungen durchgesetzt werden könnten. Die breite Masse rechne aber korrekt ab, betonte der Leiter der zehnköpfigen Ermittlungsgruppe, Volker zur Heide.
Die Zahlen der DAK-Gesundheit beruhen nur auf Fällen von vorsätzlichem Abrechnungsbetrug mit kriminellem Hintergrund oder von Vertragsstrafen; Geldrückflüsse aus der routinemäßigen Abrechnungsprüfung sind nicht enthalten. Die Ermittler arbeiten nach eigenen Angaben eng mit anderen Kassen, den Vereinigungen der Kassenärzte und Kassenzahnärzte sowie der Kriminalpolizei und den Staatsanwaltschaften zusammen.


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