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Finanzprobleme der KrankenhäuserDKG plant Protestgipfel im Februar

Die Krankenhäuser bereiten eine Kampagne für das kommende Wahljahr 2013 vor. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) plant laut "Süddeutscher Zeitung", publikumswirksam auf die Finanzprobleme aufmerksam zu machen.

Bis 2014 werden den Kliniken laut DKG 2,1 Milliarden Euro gestrichen, bereits das kommende Jahr werde jedes zweite Krankenhaus Verluste verbuchen.Im Frühjahr planen die Klinken deshalb großangelegte Plakataktionen in Berlin und in den Landeshauptstädten, wie Spiegel online berichtet. Schon im Februar soll es zudem einen Protestgipfel geben, wie die Geschäftsführung des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) auf kma-Anfrage bestätigt.

VKD fordert Krankenhäuser zu Aktionen vor Ort auf
Die "SZ" berichtet zudem, dass die Kliniken sich auch direkt an Bundestagskandidaten und Landtagsabgeordnete wenden wollen. Der VKD ruft seine Mitglieder dazu schon seit Längerem auf. Es sei wichtig die Öffentlichkeit auf die konkreten Probleme vor Ort aufmerksam zu machen, meint VKD-Geschäftsführerin Gabriele Kirchner. Offenbar beherzigen immer mehr Kliniken diesen Aufruf: Erst vor wenigen Tagen hat das Klinikum Emden zu einer großen Pressekonferenz eingeladen, in der es detailliert seine wirtschaftlichen und personellen Probleme dargelegt hat.

Auch das Personal soll nach Berichten der "SZ" eingespannt werden. Es sei geplant, dass Schwestern, Pfleger und Ärzte für die Aktion werben sollen. Sie seien "wichtige Multiplikatoren und Meinungsträger".

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