An dem ersten Streik im britischen Gesundheitssystem seit 30 Jahren beteiligten sich Krankenschwestern, die Fahrer von Krankenwagen und erstmals auch Hebammen. Die Gewerkschaft Unison betonte, dass die wichtigen Versorgungsleistungen in vollem Umfang gewährleistet blieben. Der Streik betraf nicht die Landesteile Schottland und Wales, in Nordirland sollte es am Nachmittag Aktionen geben.
Das Gesundheitsministerium erklärte, der Staat könne sich eine Erhöhung der Bezüge derzeit nicht leisten, ohne Stellen zu streichen. Seit 2010 sei der Personalstand um 12.000 Bedienstete aufgestockt worden. Die Gewerkschaft argumentierte, das Realeinkommen in Großbritannien sei auf einem Tiefststand.




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