Gesundheitsministerin Kristin Alheit (SPD) unterschrieb am Dienstag in Kiel eine entsprechende Vereinbarung mit den Krankenkassen. Mit der Karte können Flüchtlinge künftig direkt zum Arzt gehen und sich behandeln lassen. Bisher müssen sie erst bei den örtlichen Behörden um einen Behandlungsschein nachfragen. Die neue Lösung sei unbürokratischer und entlaste die Kommunen, betonte Alheit. Die medizinischen Leistungen, auf die Asylbewerber Anspruch haben, bleiben unverändert. Sie werden nicht ausgeweitet. Schleswig-Holstein ist nach Hamburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen das vierte Bundesland, das eine elektronische Gesundheitskarte einführt.
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