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KrankenhauskapazitätenGerster kritisiert Anzahl der Kliniken im Rhein-Main-Gebiet

Nachdem das bisher kommunal geführte Klinikum Offenbach zum Verkauf steht, ist eine Diskussion um die Zukunft der Kliniken in Hessen entbrannt.

Nach Ansicht des Vorsitzenden der Initiative Gesundheitswirtschaft Rhein-Main, Florian Gerster, gibt es zu viele Krankenhäuser im Ballungsraum. "Wir haben mindestens einen Maximalversorger zu viel", sagte der frühere rheinland-pfälzische Gesundheitsminister in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

"Gerade im Rhein-Main-Gebiet gibt es aufgrund einer ungenügenden Planung des Landes zu hohe Krankenhauskapazitäten. Hier machen sich mehrere Häuser in einem Umkreis von gerade einmal 50 Kilometern gegenseitig mit Komplettangeboten Konkurrenz", sagte der SPD-Politiker. Das Sozialministerium in Wiesbaden wird von der CDU geführt. "Die größte Schwierigkeit für die kommunalen Kliniken ist der politische Einfluss", sagte Gerster. "Die Neubaumaßnahmen in der Rhein-Main-Region sind weitgehend unabgestimmt jeweils kommunal entschieden worden." Neben Offenbach wurde auch in Frankfurt-Höchst neu gebaut. "Es fehlt die Abstimmung."

Gerster ist Mitherausgeber der kma. Lesen Sie auch Gersters Kommentar in der kma.

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