Das Bundeskabinett wird im Oktober über die Krankenhaus-Reform abstimmen. "Das Gesetz bietet aus unserer Sicht keine dauerhaften Lösungen beziehungsweise Antworten auf Zukunftsfragen und Personalengpässe – vor allem in der Pflege", betont die Präsidentin des VdS, Generaloberin Gabriele Müller-Stutzer.
Die Präsidentin des VdS erklärt, dass seit 1995 circa 50.000 Vollzeitstellen an deutschen Kliniken abgebaut wurden. Bis 2030 wird es in Deutschland drei Millionen Behandlungsfälle mehr geben. "Es ist bereits jetzt für viele Krankenhäuser schwierig professionelle Pflegekräfte zu finden, die unter diesen Rahmenbedingungen arbeiten wollen. Bei der skizzierten Entwicklung wird die ohnehin schon hohe Arbeitsbelastung der Pflegekräfte in den Kliniken aufgrund des Personalmangels weiter ansteigen", befürchtet Müller-Stutzer. Das hätte auch Auswirkungen auf die Patientenorientierung und -versorgung. "Menschlichkeit und Qualität müssen wieder in den Mittelpunkt der Krankenhausversorgung und der Pflege der Menschen dort rücken", fordert die Präsidentin des VdS weiter.


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