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SachsenGesundheitsministerin für Vergütung der Praxis bei Medizinstudenten

Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDU) unterstützt die Forderungen der Medizinstudenten nach mehr Geld während des Praktischen Jahres (PJ).

Studentin
pixabay
Symbolbild

„Sie arbeiten meist Vollzeit am Patienten und wollen natürlich honoriert werden”, sagte sie zum Aktionstag für eine bessere Lehre und eine bundesweit einheitliche Aufwandsentschädigung im Praktischen Jahr am Mittwoch in Dresden. Einige Kliniken nutzten die bestehende Möglichkeit der Finanzierung und vergüteten angehende Mediziner „im Wettbewerb um den Ärztenachwuchs”.

Auch der Marburger Bund steht hinter den studentischen Forderungen. „Es muss Schluss sein mit der Ausnutzung der PJler als billige Hilfskräfte im klinischen Alltag”, teilte der Ärzteverband in Berlin mit. Ärzte im PJ seien vielfach „Lückenbüßer” in Krankenhäusern, oft bis zu 50 Wochenstunden gefordert und müssten zudem regelmäßig Zusatzdienste machen.

Der Großteil lebe von monatlicher Aufwandsentschädigung unter BaföG-Niveau sowie Zuschüssen von Eltern oder Familie. Es brauche einen Rechtsanspruch auf eine Geldleistung, verankert in der Approbationsordnung.

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