Der Konzern reagierte mit "großer Betroffenheit" auf die Nachricht. "Unser tiefes Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie", so Asklepios.
Heinzpeter Moecke leitete seit 2008 den Konzernbereich Medizin und Wissenschaft, dessen Aufbau er im Konzern maßgeblich begleitete. Außerdem führte der Notfallmediziner die Asklepios Ärzteakademie und war über viele Jahre Mitglied im Aufsichtsrat der Asklepios Kliniken Hamburg GmbH. Moecke hatte seine medizinische Karriere 1973 als Pflegehelfer in Hamburger Kliniken begonnen und arbeite nach dem Medizinstudium in den heutigen Hamburger Asklepios Kliniken Nord und Barmbek, wo er unter anderem Chefarzt für Anästhesie und Intensivmedizin war. Ab 2002 wirkte er zudem als Ärztlicher Direktor in Nord. Bereits 1998 entstand durch sein Engagement das International beachtete Institut für Notfallmedizin (IfN), welches er bis zuletzt leitete. Heinzpeter Moecke hat auch in seinen Ehrenämtern über mehrere Jahrzehnte viele Impulse gesetzt, insbesondere in seiner Funktion als erster Landesfeuerwehrarzt in Hamburg (1992-1994) und zuvor bereits als Gründungsmitglied der bundesweit ersten Leitenden Notarztgruppe (1985). Zu den Meilensteinen seiner Aktivitäten für die Verbesserung der notfallmedizinischen Versorgung zählt die Vorstellung des bundeseinheitlichen Notfalleinsatzprotokolls (1991) wie auch sein großes Engagement für einen verbesserten Katastrophenschutz.
Heinzpeter Moecke hinterlässt eine Ehefrau und zwei Kinder.




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