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Schleswig-Holstein und Nordrhein-WestfalenIT-Unternehmer stoppt Gesundheitskarte für Flüchtlinge

Der niedersächsische IT-Unternehmer Markus Bönig hat den Einsatz der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) für Flüchtlinge vorläufig gestoppt. Stattdessen plädiert er für die "Refugee Identification Card", die er im September auf den Markt brachte.

Die elektronische Gesundheitskarte sollte in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen zum Einsatz kommen, um die medizinische Versorgung besser zu organisieren. Aber: "Es gab keine Ausschreibung für das Projekt bei den zuständigen Vergabekammern, obwohl es sich um einen öffentlichen Auftrag handelt", begründet der Unternehmer seine Entscheidung. Die Lösung über die Krankenkassen sei unverhältnismäßig teuer und zudem seien die meisten nicht legitimiert, Inkasso-Funktionen auszuführen.

Bereits im September hatte Markus Bönig eine eigene Refugee Identification Card (RIC) auf den Markt gebracht. Sie soll mit umfassender medizinischer Versorgungs- und einfacher Abrechnungsfunktion ausgestattet sein und die Hälfte von dem kosten, was Krankenkassen und Behörden als Pauschale veranschlagen. Sie sei sofort verfügbar und biete einen erheblich größeren Leistungsumfang, teilte das Unternehmen mit. Die niedersächsische Stadt Geestland hat die Lösung bereits eingeführt und steht Pate für die RIC.

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