Er sprach sich insbesondere für eine engere Kooperation von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen und Kliniken aus. "Ich trete schon seit Langem dafür ein, die Sektorengrenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung zu überwinden", sagte Hecken im badischen Haslach. Ein vertrauensvolles und gutes Zusammenwirken von Ärztinnen und Ärzten verschiedener Fachrichtungen sei zudem ein wirkungsvolles Instrument, um Ärztemangel in ländlichen Regionen entgegenzuwirken.
"Mit gutem Willen und lösungsorientierten Ansätzen kann vor Ort manchmal auch ganz ohne gesetzgeberisches Handeln viel erreicht werden. Für eine echte Steigerung von Versorgungsqualität ist sektorenübergreifende Zusammenarbeit dabei besonders wichtig. Im Interesse der Patientinnen und Patienten müssen alle Bemühungen auf die Steigerung von Versorgungsqualität und nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet sein. Die Kooperation von Leistungserbringern ist nachweislich förderlich für die Patienten-Compliance und für die Optimierung von Behandlungsabläufen. Das integrierte Versorgungsmodell Gesundes Kinzigtal scheint mir bei der praktischen Umsetzung von in diesem Sinne angelegter Qualitätssicherung auf einem guten Weg zu sein", sagte Hecken.
An dem Besuch nahmen auch Vertreter des ärztlichen Beirates von "Gesundes Kinzigtal", des Medizinischen Qualitätsnetzes Ärzteinitiative Kinzigtal e.V., der AOK-Baden-Württemberg, kommunale Bürgermeister und der Bundestagsabgeordnete Peter Weiß (CDU) teil.


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