Der Freistaat hat in den letzten zwei Jahrzehnten knapp vier Milliarden Euro investiert, um eine der modernsten Krankenhauslandschaften in Deutschland mit ausgewogener Trägerstruktur zu schaffen, resümiert die "Thüringer Allgemeine". Heute verfügt Thüringen über eine im deutschen wie im internationalen Vergleich exorbitante Bettendichte. Die Krankenhäuser selbst haben in den vergangenen Wochen wegen einer zurückgefahrenen Landesförderung Alarm geschlagen und fürchten spürbare Auswirkungen auf die Qualität der Häuser. Die Novelle des Thüringer Krankenhausgesetzes sorgt nach Einschätzung der Zeitung derzeit in Erfurt in der gesundheitspolitischen Debatte für erheblichen Wirbel. Das neue Rahmengesetz soll die Krankenhauslandschaft "stärker steuern", fordert die Techniker Krankenkasse.
Einheitliche und konkrete Qualitätsstandards sowie die Gewährleistung der Patientensicherheit stehen im Zentrum der Novelle zum Thüringer Krankenhausgesetz. Wie die Qualitätsparameter konkret aussehen, wird in einer gesonderten "Verordnungsermächtigung" festgelegt. Das Gesundheitsministerium wird dazu mit der Landeskrankenhausgesellschaft, der Landesärztekammer und den Krankenkassen beraten.


Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Jetzt einloggen