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AmtschefkonferenzKerstin Alheit fordert einheitlichen Basisfallwert

Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Kristin Alheit fordert, der Bund muss sich beim bundeseinheitlichen Basisfallwert bewegen.

Sie setzt sich für einen bundeseinheitlichen Basisfallwert ein. Mit Hilfe der Basisfallwerte wird die Vergütung für die Krankenhausleistungen berechnet und sind derzeit in den Ländern unterschiedlich hoch. Auf der Amtschefkonferenz (ACK) der Gesundheitsministerien der Länder vom 22. bis 23. Mai in Bad Saarow ist der Basisfallwerte Diskussionsthema.

Alheit: Bund soll endlich das Gutachten veröffentlichen
"Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, warum für dieselbe Krankenhausbehandlung in einigen Bundesländern weniger finanzielle Mittel als in anderen zur Verfügung stehen. Zumal jede Patientin und jeder Patient bundesweit den gleichen Beitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung zahlt. Der Bund ist gefordert, endlich das Gutachten zu den Basisfallwerten zu veröffentlichen und eine vollständige Angleichung einzuleiten", betont Alheit. Nach dem Krankenhausentgeltgesetz ist der Bund verpflichtet, ein Gutachten zu den Gründen der unterschiedlichen Landes-Basisfallwerte erstellen zu lassen. Das Gutachten wurde bereits vor zwei Jahren in Auftrag gegeben. Der Vorstoß Schleswig-Holsteins auf der Amtschefkonferenz der Gesundheitsministerien zielt darauf ab, dass der Bund das Gutachten veröffentlicht, sobald es vorliegt. Zudem möchte Schleswig-Holstein erreichen, dass das Bundesgesundheitsministerium bis Ende 2013 einen gesetzlichen Verfahrensvorschlag vorlegt, wie die unterschiedlichen Basisfallwerte der Länder vollständig angeglichen werden, sofern der Inhalt des Gutachtens dem nicht entgegensteht.

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