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KrankenhausfinanzierungKliniken setzen auf CSU-Förderprogramm

Die Ankündigung der CSU-Landesgruppe, noch in dieser Legislaturperiode ein Förderprogramm für Krankenhäuser mit einem Gesamtvolumen von 950 Millionen Euro aufzulegen, weckt Erwartungen.

"Eine faire, verlässliche und stabile Finanzierung von Krankenhäusern ist unerlässlich, insofern begrüßt die Hessische Krankausgesellschaft die Initiative der CSU, im Wahljahr 2013 ein Krankenhausfinanzierungspakt zu schnüren", kommentiert Rainer Greunke, Geschäftsführender Direktor der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG). In dem Positionspapier ist unter anderem dargelegt, den im Gesetz vorgesehenen Sicherstellungszuschlag für Krankenhäuser, die in unterversorgten Gebieten die Versorgung sicherstellen, praktikabel zu gestalten. Außerdem sieht das Förderprogramm Finanzierungshilfen vor, die zu einer besseren Ausstattung der Kliniken mit Hygiene- und Pflegepersonal beitragen sollen. Kritik übt Greunke allerdings daran, dass auch in diesem Programm "kein echter Versuch unternommen wird, an dem gedeckelten Vergütungssystem zu rütteln".

Mehr Geld für Spezialärztliche Versorgung in Aussicht
Eindeutig im Interesse von Patienten hingegen seien die Vorhaben zur Neugestaltung der ambulanten spezialärztlichen Versorgung, so die HKG. Um diese zügig umzusetzen, sieht das CSU-Papier Anschubfinanzierungen für entsprechende Investitionen vor, um vor allem ambulante Leistungen sowie die Notfallambulanzen an Krankenhäusern weiter auszubauen.

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