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TarifverhandlungenMarburger Bund fordert 6 Prozent für Ärzte an kommunalen Kliniken

Die Tarifverhandlungen für die rund 50.000 Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Krankenhäusern werden in Düsseldorf fortgesetzt.

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) kommen am heutigen Montag um 14 Uhr im Düsseldorfer Hotel Hilton zu ihrer zweiten Verhandlungsrunde zusammen, die für zwei Tage angesetzt ist. Der Marburger Bund fordert unter anderem eine lineare Erhöhung der Ärztegehälter um 6 Prozent und praxisgerechte Regelungen zur Einhaltung von Arbeitszeitgrenzen. Bisher erlaubt der Tarifvertrag die Überschreitung der gesetzlich vorgeschriebenen Obergrenze von 48 Stunden auf 60 Stunden pro Woche, wenn dabei regelmäßig und in erheblichem Umfang Bereitschaftsdienst geleistet wird (Opt-out-Regelung). Diese Regelung hat der Marburger Bund gekündigt. "Uns geht es um eine Reduzierung der unverhältnismäßig hohen Arbeitsbelastung der Ärzte. Deshalb fordern wir eine monatliche Pauschale von 400 Euro für das Opt-out, um zu verhindern, dass sich für die Krankenhäuser daraus zu Lasten der Klinikärzte eine finanziell attraktive betriebswirtschaftliche Kalkulationsgröße entwickelt", erklärte Rolf Lübke, Verhandlungsführer des Marburger Bundes.

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