"Laut Umfragen sind die Deutschen mit ihrer Gesundheitsversorgung so zufrieden wie nie", sagte der Minister. Vor allem regionale Verantwortung, Leistungsgerechtigkeit und Wahlfreiheit seien in seiner Amtszeit gestärkt worden. Unter der Moderation des Kongresspräsidenten Ulf Fink diskutierten anschließend Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, der Gesundheitsökonom Bert Rürup sowie der SPD-Gesundheitsexperte Edgar Franke über die Zukunft der medizinischen Versorgung.
Ergebnisse der TED-Umfrage
Die Besucher der Eröffnungsveranstaltung konnten mit Hilfe einer TED-Umfrage ihre Meinung zu den auf dem Podium diskutierten Themen gebeten. Den größten Reformbedarf sahen die rund 2.000 Anwesenden in der Finanzierung der medizinischen Versorgung (33,47 Prozent), gefolgt von der Pflege (28,77 Prozent) sowie Gesundheitsversorgung und Qualität (23,1 Prozent). Etwas mehr als jeder zweite Teilnehmer der Eröffnungsveranstaltung (57,67 Prozent) bejahte die Frage, ob im Gesundheitswesen zu viel Geld verschwendet wird. 37,86 % fanden, dass treffe eher nicht zu, 4,47 Prozent meinten, es werde kein Geld verschwendet.
Trotz aller Probleme glaubt mehr als die Hälfte der Teilnehmer (56,6 Prozent), dass es der Politik dennoch gelingen wird, längerfristig eine gute Gesundheitsversorgung für alle sicherzustellen.
Auf dem Hauptstadtkongress, der noch bis Freitag läuft, werden rund 8.000 Besucher erwartet.


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