
Nordrhein-Westfalen hat im Kampf gegen das Corona-Virus bereits fast fünf Millionen Atemschutzmasken bestellt, die Lieferung verzögert sich aber, die Konkurrenz ist heftig. „Es gibt einen weltweiten Kampf um Masken, und wir sind bei diesem Kampf dabei“, sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Donnerstagabend im WDR-Fernsehen auf Zuschauerfragen. Er hoffe, dass „in dieser Woche, in der nächsten Woche“ bestellte Masken auch einträfen. Ein Zahnarzt und ein Pfleger hatten einen katastrophalen Mangel an Masken in NRW beklagt.
Kritik an einem „absurden“ Produktionsweg
Laschet verwies darauf, dass das Land mit Hilfe des Roten Kreuzes bereits 113 000 Atemschutzmasken an 125 Krankenhäuser verteilt hatte. NRW prüfe jedes Angebot für Lieferungen mit einem ganzen Stab von Mitarbeitern. Laschet nannte es „absurd“, dass der Stoff für die Masken in Deutschland hergestellt werde und auch die Maschinen in Deutschland vorhanden seien, aber die Masken in China produziert würden, „weil es da ein paar Cent billiger“ sei. „Das werden wir nach der Krise wirklich noch mal auf den Prüfstand stellen müssen“, kündigte er an.
1500 Atemschutzmasken aus Hamburger Klinikum gestohlen
Unbekannte Täter haben rund 1500 Schutzmasken aus einem Krankenhaus in Hamburg gestohlen. Die Polizei schätzte den Schaden auf 15 000 Euro, wie sie am Freitag mitteilte. Es hätten nur befugte Personen Zugang zu dem Masken-Depot gehabt, dies grenze den Verdächtigenkreis ein. Die Masken wurden demnach im Zeitraum vom 20. bis 25. März in dem Krankenhaus im Hamburger Stadtteil Eilbek gestohlen. Das Landeskriminalamt hat den Fall übernommen.





Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Jetzt einloggen