Das zeigt der Endbericht des dritten Forschungszykluses zur G-DRG-Begleitforschung, den das Iges-Institut erstellt hat. Der dritte Forschungszyklus untersucht den Zeitraum von 2008 bis 2010 und damit das Ende der Konvergenzphase des Fallpauschalensystems. Zusammen mit den Endberichten der ersten beiden Forschungszyklen liegen jetzt Ergebnisse für die gesamte Umstellungsperiode vor. Ein besonderes Augenmerk legten die Wissenschaftler bei ihrer Analyse auf die Versorgungsqualität. Dazu wurden die Ergebnisse der externen stationären Qualitätssicherung ausgewertet. Diese weisen zusammen mit anhand von Versichertendaten erhobenen Mortalitätsraten durchweg auf eine Qualitätssteigerung hin. So sank beispielsweise im Jahr 2010 die Mortalität während eines stationären Aufenthaltes von bis zu 30 Tagen danach um 7,8 Prozent im Vergleich zum Jahr 2004.
Als Quellen dienten der Begleitforschung die Ergebnisse der offiziellen Krankenhausstatistik, die Daten nach § 21 KHEntgG und GKV-Routinedaten, die die gesetzlichen Krankenkassen zur Verfügung stellten. Darüber hinaus stützten sich die Iges-Wissenschaftler auf Antworten aus Fragebögen, die sie an Krankenhäuser und die Medizinischen Dienste der Krankenkassen geschickt hatten. Der 600-seitige Bericht wird durch eine Datenbank ergänzt, in der die verwendete Datenbasis aller drei Forschungszyklen zur Verfügung gestellt steht. Mit dem Bericht kommen die Selbstverwaltungspartner einer Anforderung des Gesetzgebers nach.
Der Endbericht ist auf der Website www.g-drg.de des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK GmbH) abrufbar.


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