Im Haushaltsplan der großen Koalition, den Finanzminister Stephan Toscani (CDU) nach Informationen der "Saarländischen Zeitung" am 15. Oktober in den Landtag einbringen will, sinken die Fördermittel des Landes für Krankenhaus-Investitionen 2014 um 3,7 Millionen Euro auf 28,5 Millionen. 2012 lagen sie noch bei 35,1 Millionen Euro. Die Kürzungen betreffen laut Regierung die Förderung kleinerer Sanierungen in bestehenden Gebäuden. Unberührt blieben die bis 2016 auf 15 Millionen festgeschriebenen Zuschüsse für große Bauinvestitionen, etwa für den Neubau ganzer Krankenhaustrakte.
Mit den Kürzungen bereitet sich das Saarland auf die Schuldenbremse im Jahr 2020 vor. Demzufolge darf sich ein Land bei den Ausgaben keine höheren Standards leisten als andere Bundesländer. Saarlands Gesundheitsminister Andreas Storm verweist in der "Saarbrücker Zeitung" darauf, dass das Saarland seine Pro-Kopf-Ausgaben für die Krankenhaus-Förderung auf das Niveau von Rheinland-Pfalz abgesenkt habe und nun auf Rang 12 oder 13 im Ländervergleich liege.


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