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UntersuchungSachsen-Anhalt schreibt Krankenhausplan fort

Der neue Krankenhausplan Sachsen-Anhalts wurde bestätigt und soll folgend klären, ob die Krankenhauslandschaft ausreichend ist oder wie sie verbessert werden kann.

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Das Kabinett hat den Krankenhausplan des Landes Sachsen-Anhalt am 6. Spetember 2022 bestätigt, so die Staatskanzlei. Den Angaben zufolge wurde dafür keine vollumfängliche Neuaufstellung mit Abfrage der Krankenhausträger und einem Antragsverfahren durchgeführt. Hintergrund seien die Pandemiebewältigung in den Kliniken und ein Gutachten, dessen Ergebnisse abgewartet werden sollen, bevor ein neuer Krankenhausplan aufgestellt wird. Es wurden 45 Krankenhäuser aufgenommen, der Plan soll am 1. Oktober 2022 in Kraft treten.

Mit dem Gutachten soll der Zustand der Krankenhauslandschaft in Sachsen-Anhalt umfassend untersucht werden, so die Koalition aus CDU, SPD und FDP. Dabei werden die Strukturen inklusive Notfallversorgung und Fachkräftebedarf bis zum Jahr 2035 betrachtet. Einig ist sich die Koalition in der Frage, dass alle Klinikstandorte zur medizinischen Versorgung erhalten werden sollen. Das Gutachten soll kären, ob die Behandlung in jedem Fall mit einem Krankenhaus gesichert oder auch andere Formen wie Polikliniken oder Telemedizin ausgebaut werden müssen. Laut der Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt ist bei den Kliniken ein Investitionsstau in Höhe von 1,5 Milliarden Euro aufgelaufen.

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