"Einige Kliniken könnten den Betrieb mancher Stationen ohne sie nicht aufrechterhalten, weil sie in Deutschland keine Ärzte finden", sagte Landesärztekammerpräsident Jan Schulze am Montag in Dresden. Wie der sächsische Ausländerbeauftragte Martin Gillo befürwortet Schulze daher weitere Integrationshilfen für diese Fachkräfte wie berufsbegleitende Sprachkurse. Wichtig sei zudem, die interkulturelle Verständigung in Kliniken, Praxen und Versorgungszentren zu fördern, betonte Gillo. Derzeit haben neun Prozent aller berufstätigen Ärzte im Freistaat ihre Wurzeln im Ausland.
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