"Wir wollen damit eine Qualitätsoffensive starten", sagte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. Dabei gehe es auch um Spezialisierungen: "Nicht alle Krankenhäuser sollten alle Behandlungen anbieten", betonte die SPD-Politikerin. Behandlungen müssten in den Abteilungen mit den besten Ergebnissen konzentriert werden.
Deshalb soll es nicht mehr nur um Kapazitäten gehen. Die Kliniken oder Fachabteilungen müssen in Zukunft Mindeststandards nachweisen, um überhaupt in den sogenannten Krankenhausplan Hamburgs aufgenommen zu werden. Dieser ist nach Angaben eines Behördensprechers Grundlage dafür, Leistungen für Kassenpatienten abzurechnen. Der Gesetzentwurf wird nun in die Bürgerschaft eingebracht. Das novellierte Gesetz soll Anfang 2015 in Kraft treten.




Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Jetzt einloggen