Insgesamt erhalten die Häuser für den Zeitraum 2016 bis 2019 mehr als 425 Millionen Euro, teilte Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) mit. Ein Teil der Mittel komme aus einem Infrastruktur-Programm. Bis 30. Juni hatte es lediglich für kleinere Vorhaben Pauschalen gegeben. Die Gelder sollen sich in der Höhe nach den Leistungen der Kliniken richten.
Kritiker beklagen ein zu niedriges Investitionsniveau in Berlin - daran ändere auch die Verteilungsweise nichts. Alle neun Standorte des Vivantes-Konzerns zum Beispiel hätten mit 33,5 Millionen Euro in 2016 nur einen kleinen Bruchteil der 150 Millionen zur Verfügung, die für die Sanierung der größten Berliner Rettungsstelle am Klinikum Neukölln gebraucht würden, so der Linke-Politiker Wolfgang Albers.


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