Im Jahr 2010 waren es noch 120 Millionen Euro, berichtet die "Ärzte Zeitung". Das Geld kommt zu gleichen Teilen aus Mitteln des Landes und der Kommunen. Die Kassen zahlen laut des Kassenverbands VDEK derzeit weitere 20 Millionen Euro. Die Landesregierung begründet die Kürzung unter anderem damit, dass seit der Wiedervereinigung 3,3 Milliarden Euro in die Thüringer Kliniken geflossen sind. Die Krankenhauslandschaft sei mittlerweile konsolidiert und müsse mit weniger auskommen.
Derzeit ist das Thüringer Sozialministerium dabei, das Krankenhausgesetz anzupassen und das Bett als Planungsgröße durch neue Qualitätsstandards abzulösen. Sozialministerin Heike Taubert muss hier zwischen Kassen und Kliniken zu vermitteln.


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