Süßigkeitenregale seien an der Stelle nicht hinnehmbar, erklärte der TK-Leiter Christian Bredl in München: "Supermärkte locken Kinder in Versuchungsfallen, und die Eltern werden dann für die dadurch entstehenden Erziehungsprobleme verantwortlich gemacht. Dieses Vorgehen ist unerträglich."
Bredl rief zum Protest auf: "Mütter, wehrt euch!" Er verwies auf das Beispiel einer Mütter-Initiative in Berlin. Diese brachte den Supermarkt in der Nachbarschaft dazu, seit Januar "Familienkassen" einzurichten: ohne Süßigkeiten als Lockmittel für die Warteschlange. Bereits Anfang 2010 hatte sich Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) gegen Süßigkeiten an Supermarktkassen ausgesprochen und stattdessen Obst vorgeschlagen.


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